Unsere Geschichte

1984 im Düsseldorfer Hafen gegründet, war das op de Eck eine der ersten „Szene-Stadtteil-Kneipen“. Hafenarbeiter, Leute aus dem Viertel, Querdenker und die Düsseldorfer Kultur- & Intellektuellenszene trafen sich hier zu teilweise hitzigen Debatten.

Nach sieben Jahren zog das op de Eck aus dem Hafen in die Innenstadt, wieder an eine Ecke und wurde zur Kultur-Kneipe. Am Rande der Altstadt, gegenüber dem Hofgarten, der Oper, der Kunsthalle/-verein und dem Kom(m)ödchen, in einem Erdgeschoss-Raum der Kunstsammlung NRW (K20) fand das op de Eck sein neues Zuhause. Aus der schrägen Künstlerkneipe wurde ein modernes, für viele seinerzeit zu modernes Café. Der Coolness, die '91 bei der Eröffnung schockierte und heute weltweit der Normalfall ist, verdankt das op de Eck den Spitznamen Aquarium.

Seither hat das op de Eck für so manche gelungene Hochzeit oder Geburtstagsfeier gesorgt. Auch ist dieser Ort immer wieder gut für Überraschungen wie z.B. ein Barockessen mit original Dekor und Speisen zu dem das Düsseldorfer Schauspielhaus in entsprechenden Kostümen geladen war. Auch die aktuellen und zukünftigen Aktivitäten des op de Eck werden von unseren Gästen stets mit wachen Sinnen kritisch verfolgt. Es war und wird immer ein lebendiger Ort sein, welcher sicht immer wieder aufs Neue versucht zu definieren. Die Zeit verstehen und sie aktiv mitprägen war und ist der Ansatz des op de Eck.

Was uns bewegt, was wir Gut finden

Aussagen zu unserer Stadt, die uns stolz macht
Heinrich Heine in Düsseldorf als Harry Heine am 13. Dez. 1797 geboren
„Die Stadt Düsseldorf ist sehr schön, und wenn man in der Ferne an sie denkt und zufällig dort geboren ist, wird einem wunderlich zu Mute.“

Auszüge des Interviews von Andreas Gursky im Spiegel 4/2007
…Die Heimatstadt zu verlassen ist ein ungeheurer Schritt. Wenn ich mir vorstelle, ich müsste aus Düsseldorf wegziehen, das könnte ich nicht. …. Ich sehe das so: Die Welt blickt auf Düsseldorf, hier leben wichtige Künstler.

aber auch nur Textauszüge, die uns Träumen lassen
Spötter behaupten, ohne Cafés hätte es das Phänomen Satre nie gegeben. Im Café de Flore etwa, an der Kirche Saint Germain des Paès, hielt der Meister hof, hier arbeitete er täglich von neun Uhr morgens bis Mittags, dann wieder zwischen vier und acht, an einem Marmortischchen. Für den Montesquieu war das Café ein Ort, „wo das Gespräch die Realität schafft, wo gigantische Pläne und utopische Träume geboren werden, ohne sich von einem Stuhl zu erheben.“ Der gleiche Montesquieu witterte dahinter aber auch Gefahr: „Wenn ich der Herrscher dieses Landes wäre, würde ich die Cafés schließen, den die Leute, die an solchen Orten verkehren, erhitzen sich dort nur unnötig das Gehirn.“

Warum dieser Name?

op de Eck ein klassischer rheinischer Kneipen-Name, hundertfach vertreten und immer dann gewählt, wenn eine blumige Metapher nicht griff oder auch nicht gewünscht war. Einfach, pur, klar ohne Schnörkel und gedönekes, der geographische Lageplan op de Eck eben, nichts sonst. Aber auch die vielen op de Eck´s sterben langsam aus, vieles wird immer ähnlicher, das regionale gerät häufig in den Hintergrund. Umso wichtiger, daß es ein op de Eck an so prominenter Stelle wie dem Grabbeplatz gibt. Umso wichtiger, dass es in einem Museum wie dem K20 eingebettet ist, welches sich das bewahren und bewusstmachen auf die Fahnen geschrieben hat.

 

Wir verwöhnen Sie

op de Eck
Di - So 10.00 - 1.00 Uhr
Mo 17.00 - 1.00 Uhr

Terrasse
bis 0.00 Uhr

Küche
von 12.00 - 23.00 Uhr

Frühstück
von 11.00 - 14.00 Uhr

So finden Sie uns »

© 2008 op de Eck . Grabbeplatz 5 . Düsseldorf (Altstadt) . Tel.: 02 11 / 32 88 38